| Surin an der Grenze zu Kambodscha |
Surin liegt an der Grenze zu Kambodscha. Die Provinz liegt auf einer Hochebene, die sich 450-540 m über dem Meeresspiegel befindet. Im Süden, an der Grenze zu Kambodscha, ziehen sich Gebirge hin, die
mit tropischen immergrünen Wäldern überzogen sind. Die Hochebene besteht aus Savannenlandschaften mit vereinzelten Laubbaumwäldern. Der wichtigste Fluss dieser Gegend ist der Mun. Die Sommer sind heiß und schwül, die Winter relativ kalt. In dieser Provinz findet man die ältesten Khmer-Tempel Thailands. Wirtschaftsprodukte der Region sind Rinder, Wasserbüffel, Jute,
Seide, Mais und der Anbau von Tapioka. In einigen Dörfern werden außerhalb der Reiserntezeit auch Körbe geflochten und Silberwaren hergestellt. Surin war die erste Provinz, die seit 1960 in der dritten Woche im September Elephant Round-Ups abhielt. Bis zu 200 Elefanten
zeigen ihre Geschicklichkeit beim Transportieren von Baumstämmen. Sogar ein Fußballspiel mit Elefanten wird geboten. Gewöhnlich bildet eine Parade von gepanzerten Kriegselefanten den Abschluss der Feierlichkeiten. Hier werden historische Schlachten nachgestellt, die dem Besucher einen kleinen Einblick in die bewegte Geschichte Thailands geben. Surin wurde deshalb für die
Round Ups ausgewählt, weil man den Mahuts, den Elefantentreibern, besondere Feinfühligkeit im Umgang mit den Tieren nachsagt. Allerdings haben sich seit der Verkündung des Gesetzes zum Schutz der Wälder (1989) erhebliche Probleme aufgetan: Bäume dürfen nicht mehr gefällt werden, und damit wird auch die Arbeitskraft der Elefanten überflüssig. Deshalb verdienen
die Besitzer der Elefanten im Dorf Ban Ta Klang im Amphoe Tha Tum auch ihren eigentlichen Lebensunterhalt in der Landwirtschaft und durch Weben von Stoffen. Die Elefanten werden quasi als Haustiere gehalten. Erwähnenswert ist noch, dass dieses Fest so beliebt ist, dass man sich rechtzeitig Bahnfahrkarten mit Platzbuchungen und Unterkunft besorgen sollte.Sehenswürdigkeiten Provinz Surin |