Süd-Thailand das tropische Paradies

 

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Süd-Thailand ist reich an touristischen Attraktionen, die sich von denen Zentral- und Nord-Thailands weitgehend unterscheiden. Im Süden sind es nicht in erster Linie buddhistische Klöster oder ethnische Minderheiten, was die Attraktionen ausmacht, sondern tropische Inseln, palmengesäumte Strände, Korallenriffe, die zu den besten Tauchgründen der Welt zählen, malerische Fischerdörfer, und teilweise eine Landschaft, die wie aus dem Märchen erscheint.

Am faszinierendsten sind dabei die Kalksteinberge, die zwar oft nur einige hundert Meter hoch sind, dabei aber auf allen Seiten über Steilhänge verfügen, so dass sie eigentlich eher wie riesige Felsen wirken denn wie Berge im herkömmlichen Sinne.

Diese Felsberge sind durchsetzt von zahlreichen Höhlen, von denen viele von religiöser Bedeutung sind. Es gibt romantische Wasserfälle, abgelegene Nationalparks (16 insgesamt), und, im Westen zur Andaman See, eine Küstenlinie, deren landschaftliche Schönheit auf der Welt ihresgleichen sucht.

Das touristisch wichtigste Reiseziel Süd-Thailands ist die Insel Phuket, die über eine gut entwickelte touristische Infrastruktur und einen eigenen internationalen Flughafen verfügt. Doch auch die Insel Samui, die lange ein Ziel exklusiv für Rucksackreisende war, verfügt inzwischen über eine touristische Infrastruktur, die Reisenden jeder Kategorie gerecht wird, auch denen, die auf westlichen Luxus nicht verzichten wollen.

Ein neueres, überaus attraktives Reiseziel ist die Küste der Krabi-Provinz, die touristisch noch nicht in dem Masse entwickelt ist wie Phuket und Ko Samui.

Hua Hin, im nördlichen Teil Süd-Thailands, ist einer der ältesten Badeorte in Thailand.

   

Regionale Abgrenzung

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Als 'Süd-Thailand' wird in dieser Database der Landesteil Thailands verstanden, der in die Malaiische Halbinsel hineinreicht. Diese Definition von 'Süd-Thailand' ist zwar die geographisch naheliegendste, sie ist aber nicht offiziell. Gemäss der politisch motivierten verwaltungstechnischen Aufteilung Thailands ist die Region Süd-Thailand als der Landesteil definiert, der sich vom Kra-Isthmus bei Chumphon, 460 km südlich von Bangkok, bis zur thailändisch-malaysischen Grenze erstreckt.

 

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Schmetterlinge

Thailändische Schmetterlinge

     

Landschaft


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Jeder Reisende durch Süd-Thailand ist fasziniert von den Kalkstein-Bergen, die oft unvermittelt zwischen Reisfeldern stehen und so fremdartig wirken. So fremdartig sind sie, dass man sie in europäischen Sprachen eigentlich gar nicht richtig benennen kann. Der Begriff "Berg" ist eigentlich nicht zutreffend, weil es sich um Erhebungen von nur wenigen hundert Metern handelt und man oft leicht einen Spaziergang um den Berg herum machen kann - ein "Berg" im europäischen Sprachgebrauch ist größer. Aber auch als "Hügel" kann man die Erhebungen eigentlich nicht bezeichnen, denn unter einem "Hügel" stellt man sich unweigerlich eine sanfte Erhebung vor. Doch viele dieser vereinzelten "Berge" oder "Hügel" in Süd-Thailand haben steile Felswände wie man sie in den Dolomiten findet.

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Süd Thailand Landschaft

Süd Thailand Landschaft

Als "Fels" schließlich kann man diese Erhebungen auch schlecht bezeichnen, denn dafür sind sie wiederum zu groß und zu bewachsen. Tatsache ist, dass es für die südthailändischen "Berge" oder "Hügel" ein zutreffendes Wort in den europäischen Sprachen nicht gibt, schlichtweg, weil man entsprechende topographische Formationen in Europa nicht findet.

Viele Reisende, die mit dem Zug oder Bus durch Süd-Thailand fahren, werden es schwierig finden, sowohl die Höhe, als auch die Entfernung dieser Felsberge richtig einzuschätzen. Da die Felswände dem Europäer so erscheinen, als stammten sie aus dem Hochgebirge, wird man Höhe und Entfernung normalerweise eher zu hoch als zu niedrig ansetzen.

  

Wirtschaft

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Der Süden ist reich an Bodenschätzen, hauptsächlich an teuren Erzen wie dem des Zinns - der traditionellen Quelle des Wohlstandes der Region. Andere Bodenschätze sind Braunkohle, Gips und Bariumerz.

Verarbeitung von KokosnüssenDer Fischfang ist einer der wichtigsten Berufe im Süden. Neben den traditionellen Methoden, etwa dem Netzfischen in Küstengewässern oder dem Angeln auf hoher See, hat in den vergangenen Jahrzehnten die Fischzucht in abgegrenzten, künstlich angelegten Gewässer stark an Bedeutung gewonnen. Krabbenfarmen sieht man inzwischen an vielen Orten entlang der Küsten.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Südens sind, neben Reis, Naturgummi, Palmöl, Kokosnüsse und Kaffee.

Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung sind die beiden internationalen Flughäfen in Phuket und Hat Yai, sowie die zwei Tiefseehäfen in Songkhla und Phuket von großer Bedeutung. Die thailändische Regierung hat ein Southern Seaboard Development Programm initiiert, in dem weitreichende Pläne für die industrielle Entwicklung Süd-Thailands entworfen sind. Zu ihnen gehört unter anderem das ehrgeizige Projekt einer Verknüpfung zwischen Khanom und Krabi, durch die der Golf von Thailand und die Andaman See miteinander verbunden werden sollen.

Obwohl jedem, der auf die Landkarte der Malaiischen Halbinsel schaut, die Idee kommt, es müsste sich zwischen der Andaman See und dem Golf von Thailand ein Kanal bauen lassen, ist die Verbindung zwischen Khanom und Krabi nicht als Kanal geplant. Vielmehr soll lediglich eine Fernstrasse, eine Eisenbahnlinie und eine Öl-Pipeline gebaut werden. Offensichtlich ist man der Auffassung, dass das Umladen der Schiffe technisch das leichter zu bewältigende Problem ist als der Bau eines hinreichend breiten Kanals durch die Malaiische Halbinsel.

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