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Samut Sakhon westlich von Bangkok |
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Wie viele thailändische Städte, so wurde auch Samut Sakhon, 28 km westlich von Bangkok an der Fernstrasse 35 (der Thonburi - Pak Tho-Fernstrasse), mehrmals umgetauft. Vor mehr als 450 Jahren war die Stadt als Muang Tha Chin (Stadt des chinesischen Piers) bekannt, wahrscheinlich deshalb, weil damals regelmäßig chinesische Dschunken die Stadt
besuchten. Im Jahre 1548 befahl König Phra Maha Chakrapat, dass die Stadt zum Rekrutierungszentrum für Truppen aus den umliegenden Provinzen gemacht werde, und er nannte Tha Chin um in Sakhon Buri. Die Palastgesetze sahen damals dafür die Todesstrafe vor. Da der König jedoch gerne eingestand, dass der Schaden nicht auf die Unfähigkeit des Steuermanns zurückzuführen war, sondern auf Konstruktionsmängel am Kanal, wollte er den Steuermann keineswegs hinrichten. Dieser bestand jedoch darauf, die Todesstrafe zu erleiden - mit der Begründung,
die Würde der Palastgesetze müsse gewahrt werden. Die Stadt erhielt ihren gegenwärtigen Namen, Samut Sakhon, während der Regierungszeit von König Rama IV (König Mongkut, regierte 1851-1868). Umgangssprachlich wird aber bis heute auch der Name Mahachai verwendet. |