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Phuket Thailands größte Insel |
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| Klima Stadt Phuket Patong Strand Karon Strand Kata Strand Surin Strand |
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| Kamala Strand Nai-Yang Strand Tauchen um Phuket Similan-Inseln |
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Phuket ist Thailands größte Insel, ungefähr so groß wie Singapur, und wie jene, so liegt sie dicht an der Küste der Malaiischen Halbinsel. Die Straßen-Entfernung zwischen der Stadt Phuket und Bangkok beträgt ungefähr 900 Kilometer.
Die Grundlagen des klassischen Wohlstandes von Phuket sind Zinn und Gummi. Die Stadt Phuket war in früherer Zeit außerdem ein wichtiger Handelsplatz auf der Route zwischen Indien und China. Inder, Chinesen, Araber und Europäer richteten Handelsniederlassungen ein.
Europäischer architektonischer Einfluss ist allerdings nicht mehr vorherrschend. Dafür gibt es in der Stadt bis heute Zeilen alter chinesischer Reihenhäuser und insbesondere alte freistehende Häuser reicher chinesischer Geschäftsleute.
Wer nicht nur Thailand, sondern ganz Südostasien bereist hat, wird nicht nur die chinesische Architektur Phukets schnell erkennen, sondern auch feststellen, dass sich die chinesische Architektur überall in Südostasien gleicht. Stets sind es entweder kleine zwei- oder dreigeschossige Reihenhäuser mit einer Fußgänger-Arkade oder freistehende Häuser mit einem
kreuzförmigen Grundriss.
Das Erdgeschoss der Reihenhäuser besteht einfach aus einer Art Garage, die als Laden, Werkstatt, Restaurant oder Büro genutzt ist; die Obergeschosse wirken stets gedrungen. Bei freistehenden chinesischen Häusern ist der vordere Kreuzarm im Erdgeschoss fast immer eine überbaute Zufahrt.
In kaum einer anderen Stadt Südostasiens gibt es so viele gut erhaltene alte freistehende Häuser chinesischer Geschäftsleute wie in Phuket. Für Reisende mit einem besonderen Interesse an Architektur hat die Stadt Phuket also durchaus etwas zu bieten, obwohl es
einzelne Gebäude, die es verdienen, besonders hervorgehoben zu werden, eigentlich nicht gibt. Die alten freistehenden chinesischen Häuser, von denen einige reich mit Stuckarbeiten geschmückt sind, werden zum größten Teil nach wie vor von den Eigentümern genutzt. Sie können deshalb nicht wie Museen besichtigt werden. Doch ohnehin sind die Fassaden an diesen Häusern
das Interessanteste.
Phuket ist eine der wenigen thailändischen Städte mit einer alten Bausubstanz, was eindeutig auf den außerthailändischen, hauptsächlich chinesischen Einfluss zurückzuführen ist - denn bis ins vergangene Jahrhundert wurden rein thailändische Wohn- und Geschäftshäuser selten aus Stein, sondern aus Holz gebaut.
Während die alte Architektur aus den Gewinnen aus Zinn und Gummi finanziert wurde, beruht der Reichtum der Insel in der heutigen Zeit hauptsächlich auf ihren touristischen Attraktionen und einer ausgezeichneten touristischen Infrastruktur.
Die Insel verfügt über zahlreiche schöne Buchten mit Stränden weißen Sandes, tropisch bewachsene Berge und malerische Wasserfälle. Über die ganze Insel verstreut liegen zahlreiche kleine Seen. Obwohl diese kleinen Seen sich inzwischen in die Landschaft einordnen, so
als seien sie natürliche Seen, wurden sie doch durch menschliche Arbeit geschaffen - wenn auch unfreiwillig.
Es handelt sich bei diesen kleinen Seen nämlich fast ausschließlich um alte Zinnminen. Denn Zinn wurde auf Phuket überwiegend im Tagebau abgebaut. Die tiefen Löcher, die dabei gebuddelt wurden, sind im Laufe der Zeit mit Grundwasser vollgelaufen, und in und um diese unter Wasser stehenden Minen haben sich Biotope gebildet, die sich von denen natürlicher Seen nicht mehr
unterscheiden.
Zinn wird auf Phuket inzwischen übrigens nicht mehr abgebaut. Wie die Bangkok Post im Februar 1994 berichtete, gab es zu diesem Zeitpunkt in Süd-Thailand überhaupt nur noch 20 Zinnminen. Zwei Jahre zuvor waren es noch über 100 gewesen.
Es ist abzusehen, dass Thailand in wenigen Jahren überhaupt kein Zinn mehr fördern wird, sondern statt dessen den eigenen Bedarf importiert. Der Grund: es herrscht weltweit ein Überangebot an Zinn-Erz.
Aber nicht nur Thailand, sondern auch der klassische Zinn-Exporteur Malaysia wird sich aus der Zinnförderung wahrscheinlich ganz zurückziehen - denn wesentlich billiger als in Thailand oder Malaysia wird Zinn mittlerweile in China und Bolivien gefördert.
Thailand förderte, wie die Bangkok Post im Februar 1994 berichtete, im Jahre 1992 noch 11.484 Tonnen Zinnkonzentrat, 1993 waren es bis einschließlich November nur noch 5.681 Tonnen. Laut Asiaweek vom 23. März 1994 lag der Zinnpreis in der Vorwoche international noch bei 5.270 Dollar; fünf Jahre früher brachte eine Tonne Zinn noch 8.830 Dollar.
Die Insel Phuket gehört ohne Zweifel zu den landschaftlich schönsten Regionen in Thailand. Wie der Sprachkundige schon am Namen der Insel erkennen kann, ist sie vergleichsweise bergig. Der Name Phuket ist eine Ableitung vom malaiischen Wort
Bukit (= Berg).
Eine schöne Berglandschaft findet man zwar auch in Nord-Thailand. Was Phuket aber landschaftlich so schön macht, ist nicht nur das bergige Innere der Insel, sondern der Kontrast von Gebirgslandschaft und Meer.
Der Südwesten der Insel ist dabei die landschaftlich attraktivste Ecke der Insel. Die landschaftlich ursprünglich schönste Bucht Phukets war wahrscheinlich Patong - mit einem breiten weißen Sandstrand, und an allen Seiten von hohen Bergen eingeschlossen. Nicht zu unrecht hat sich Patong deshalb zum wichtigsten touristischen Ziel auf Phuket
entwickelt. Die landschaftliche Schönheit Patongs hat darunter allerdings gelitten.
Südlich schließt sich an Patong der Karon-Strand an, der landschaftlich weniger attraktiv ist, da er nicht wie Patong von hohen Bergen eingerahmt ist. Es folgt der Kata-Strand und der Strand Kata Noi, der landschaftlich wieder attraktiver ist. Von Kata Noi führt keine Strasse weiter nach Süden. |
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Klima |
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Phuket liegt wesentlich näher am Äquator als Zentral- und Nord-Thailand, und die Temperaturen sind deshalb ausgeglichener - obwohl es auch auf Phuket im April wärmer ist als im Dezember.
Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober. Außer den bisweilen anhaltenden Regenfällen hat diese Jahreszeit einen ganz entscheidenden Nachteil gegenüber den Hauptferienmonaten von November bis April. Denn in den Regenmonaten herrscht an vielen Stränden eine starke ablandige Strömung. Das heißt, dass das Baden im Meer an den meisten touristisch erschlossenen Stränden
nicht nur nicht empfehlenswert, sondern geradezu lebensgefährlich ist.
Entlang der wichtigsten Strände wurden mittlerweile große Tafeln aufgestellt, auf denen, teilweise in mehreren Sprachen, davor gewarnt wird, im Meer zu baden, wenn rote Fahnen die See als "unsicher" deklarieren. In den Monaten Mai bis Oktober bleiben die Fahnen, im Abstand von hundert oder mehr
Metern, oft durchgehend gehisst.
Mai bis Oktober sind ganz sicherlich des Klimas wegen keine guten Monate für einen Bade-Aufenthalt. Glücklicherweise ist aber besonders im Juli und August das Wetter sehr viel angenehmer auf der anderen Seite Süd-Thailands, entlang der Ostküste.
Das wichtigste Reiseziel in Süd-Thailand im Juli und August ist Ko Samui im Golf von Thailand. Erstens regnet es dort in den beiden Monaten sehr viel weniger (oder gar nicht), und zweitens ist das Meer dort in diesen Monaten gut zum Baden geeignet.
Ausgleichende Gerechtigkeit: auf Ko Samui ist das Wetter dafür im November und bis Ende Dezember (!) ziemlich mies, mit reichlich Regen und bisweilen rauer See. Wer also zum Beispiel einen Aufenthalt in Süd-Thailand vor Weihnachten plant, der ist gut beraten, Phuket, nicht Ko Samui, als Ziel auszusuchen.
Die beste Besuchszeit auf Phuket sind die Monate Dezember bis Februar, die touristische Hochsaison.
Rund um Phuket liegen bilderbuchschöne, kleinere Inseln in großer Zahl, von denen viele den abendländischen Vorstellungen von einem Südsee-Paradies entsprechen - obwohl Thailand natürlich nicht in der Südsee liegt. Etliche dieser kleineren Inseln sind groß genug, um von Menschen bewohnt zu werden; es gibt dort romantische Fischerdörfer
und Kokoshaine - wichtige Ingredienzien westlicher Südsee-Träume. Die Phi-Phi-Inseln sind dabei die bekanntesten der vorgelagerten Inselchen.
Die meisten der kleineren Inseln sind jedoch unbewohnt, und einige sind nicht mehr als Felsen, die steil aus dem Wasser hervorragen. So, als seien sie von Meteoren zerschossen worden, findet man auf diesen Felsinseln oft zahlreiche Höhlen. Für Fledermäuse und nistende Schwalben sind diese Felsinseln ideale Wohnstätten. |
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Stadt Phuket |
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Trotz der zahlreichen chinesischen Wohn- und Geschäftshäuser der Zinn- und Gummibarone aus dem vergangenen Jahrhundert, die das Stadtbild schmücken, ist Phuket insgesamt eigentlich keine schöne Stadt. Dafür gibt es zu viel moderne
Billigarchitektur und auf den Strassen der Stadtmitte viel zu viel Autoverkehr.
Obwohl die Stadt selbst über keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten verfügt, hat sie doch eine überraschend dichte Hotel-Infrastruktur, die ein wenig der Hotel-Infrastruktur Hat Yais gleicht: wie diese, so ist sie weitgehend aufs Nachtleben für Touristen hauptsächlich aus den südlichen Nachbarländern Malaysia und Singapur eingerichtet.
Nur wenige Touristen aus westlichen Ländern ziehen in die Hotels in der Stadt Phuket ein, da sie stets die Hotels an den Stränden bevorzugen. Touristen aus westlichen Ländern, die in den Hotels an den Stränden wohnen, kommen in die Stadt Phuket in erster Linie zum Einkaufen - obwohl mit der fortschreitenden infrastrukturellen Entwicklung hauptsächlich des
Patong-Strandes dazu immer weniger Veranlassung besteht. |
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Patong Strand |
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In den vergangenen zehn Jahren hat sich Patong geradezu abenteuerlich entwickelt. Wer den Strandort Anfang der achtziger Jahre besucht hat, wird ihn Mitte der neunziger Jahre nicht wieder erkennen. Der Unterschied ist die Infrastruktur.
Patong ist längst mehr als ein Strand - es ist ein Strandort, oder vielmehr: eine Strand-Kleinstadt.
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Karon Strand |
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Karon liegt 20 km von der Stadt Phuket entfernt; es ist der nächste Strand südlich vom Patong-Strand, und er ist vom noch weiter südlich gelegenen Kata-Strand nur durch eine Klippe getrennt.
Der Karon-Strand ist nicht so breit wie der Patong-Strand, dafür aber um einiges länger. Er ist gesäumt von mehreren Luxus-Hotels und preiswerten Bungalow-Anlagen. Es gibt weniger städtische Infrastruktur als in Patong; dafür herrscht am Strand auch weniger Gedränge. |
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Kata-Yai-Strand und Kata-Noi-Strand |
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Der Kata-Strand ist 17 km von der Stadt Phuket entfernt; er schließt sich unmittelbar südlich an den Karon-Strand an. Der kleine Ort Kata auf der Landzunge, die die beiden Strände voneinander trennt, ist der Kernort für den Kata- und den Karon-Strand. Der
Strand Kata Noi liegt, durch eine Landzunge vom eigentlichen Kata-Strand getrennt, unmittelbar südlich des Kata-Strandes.
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Surin Strand |
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Der Surin-Strand liegt nördlich vom Kamala-Strand, in Richtung Bangtao. Es gibt einen öffentlichen 9-Loch-Golfplatz.
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Kamala-Strand, Bangtao-Strand, Pansea-Bucht |
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Nördlich vom Patong-Strand folgen der Kamala-Strand, das Kap Sing, der Surin-Strand, die Pansea-Bucht (24 km von der Stadt Phuket entfernt) und der Bangtao-Strand. Ein öffentlicher 18-Loch-Golfplatz liegt am Bangtao-Strand.
Der Bangtao-Strand ist inzwischen der entwickeltste der oben aufgezählten Strände. Abgesehen vom Golfplatz gibt es fünf große Ferienhotels. Der Bangtao-Strand liegt 12 Kilometer westlich vom Heldinnen-Denkmal (am Heldinnen-Denkmal, dem Heroines Monument, befindet sich die zentrale Straßenkreuzung der Insel und Provinz Phuket). |
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Nai-Yang-Strand |
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Der Nai-Yang-Strand [Had Nai Yang / zu deutsch Strand im Gummihain] unmittelbar südlich vom Mai-Khao-Strand, 34 km von der Stadt Phuket entfernt und Teil eines Nationalparks, ist ruhig gelegen; er eignet sich gut für Badeausflüge. |
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Tauchen um Phuket |
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Rund um Phuket, an Thailands West-Küste von Ranong bis Krabi, gibt es ausgezeichnete Tauchgründe in großer Zahl. Allerdings ist das offene Wasser während der Zeit des Südwest-Monsuns, von Juni bis November, der Strömungen wegen schwierig.
Gute geschützte Tauchgründe findet man das ganze Jahr über rund um Phuket. Viele der Tauchgründe sind bis in eine Tiefe von etwa 15 Metern reich an großen Fischen. Korallen reichen etwa bis in die besagten 15 Meter. In den meisten Tauchgebieten folgt im Anschluss an die
Korallenriffe vergleichsweise flacher, sandiger Meeresboden mit einer Tiefe von 18 bis 36 Metern. Viele der Riffe sind überaus farbenprächtig und können sowohl von Gerätetauchern, als auch von Schnorchlern erkundet werden.
In dem Masse, in dem Phuket weltweit unter Tauchern immer beliebter geworden ist, wurden rund um die Insel mehr und mehr Tauchgründe erschlossen. Inzwischen werden sogar Tauchfahrten zu weiter entfernt liegenden Inselgruppen in der Andaman-See unternommen, die bis zu zwei Wochen dauern können. Viele dieser Inselgruppen sind unbewohnt und unberührt, und in ihrer Umgebung
gibt es Tauchgründe, die zu den besten der Welt gehören.
Für Leute mit weniger Zeit werden auf Phuket Tauchausflüge vor die Westküste der Insel angeboten, wo es einige gut erhaltene Korallenriffe gibt. Bei weitem am beliebtesten sind aber die Ganz-Tages-Touren zu den Inseln, die Phukets südlicher und östlicher Küste vorgelagert sind. Zu diesen Inseln gehören die Racha-Inseln, Shark Point, Ko Dok Mai und die Phi-Phi-Inseln.
Die Racha-Inseln, Ko Racha Yai und Ko Racha Noi liegen südlich von Phuket und werden mit dem Motorboot in etwa 2 Stunden erreicht. Tauchgänge sind bis zu einer Tiefe von 30 Metern interessant; die Sichtweiten liegen zwischen 20 und 40 Metern. Neben den ausgezeichneten Sichtweiten gehören zu Rachas Attraktionen riesige Felsformationen, abfallende Korallenriffe und steile
Unterwasserklippen. Von Januar bis März können bisweilen Manta-Rochen und Wal-Haie gesehen werden.
Shark Point und Ko Dok Mai, die östlich von Phuket liegen und mit dem Motorboot in ungefähr 1½ Stunden erreicht werden, gehören zu den beliebtesten Tauchgründen im Gebiet um Phuket. Der Shark Point, ein eingefallenes Riff, ist eine beliebte Schlafstelle von Leoparden-Haien und Rochen. Mutige Taucher haben an dieser Stelle schon Muränen
und Leoparden-Haie aus der Hand gefüttert. Die Sichtweiten am Shark Point betragen 10 bis 22 Meter; Tauchgänge werden bis zu einer Tiefe von 25 Metern unternommen.
Um die Insel Dok Mai werden Tauchgänge bis zu einer Tiefe von 30 Metern unternommen, wobei die Sichtweiten zwischen 10 und 25 Metern liegen. Rund um die Inseln können Korallenriffe besucht werden; außerdem können Tauchgänge an einer Steilwand unternommen werden, und es gibt sogar eine Reihe von Unterwasser-Höhlen.
Die Phi-Phi-Inseln, Phi Phi Don und Phi Phi Le, etwa 40 km südöstlich von Phuket und in ungefähr 2 Stunden mit dem Motorboot zu erreichen, gehören anerkannterweise zu den schönsten Insel in der Welt.
Rund um die beiden Inseln gibt es ausgezeichnete Tauchgründe mit Tiefen zwischen 10 und 30 Metern, wobei die Sichtweiten zwischen 15 und 25 Metern liegen. Insbesondere bieten die Inseln Möglichkeiten für einige schöne Höhlen-Tauchgänge und viele imposante Steilwand-Tauchgänge. Die maritimen Biotope um die Inseln sind reich an Flora und Fauna. Unter den großen
Fischen, die dort oft gesehen werden können, sind Haie, Rochen und Muränen.
Südlich von den Phi-Phi-Inseln liegen die Fels-Inseln Hin Daeng (Roter Fels) und Hin Muang (Violetter Fels), sowie die Insel Ha Yai. Die Tauchgründe um die drei Inseln südlich von den Phi-Phi-Inseln in Richtung Trang sind einander ähnlich insofern, als man jeweils steile Felswände vorfindet, die bis zu 50 Metern tief ins Wasser reichen. Da
die drei Tauchplätze tieferes Wasser haben als man in der näheren Umgebung Phukets findet, sind die Aussichten gut, dort auch größere Haie anzutreffen, die tiefere Gewässer vorziehen. |
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Similan-Inseln |
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Die Similan-Inselgruppe wird gebildet von neun überwiegend unbewohnten Inseln ungefähr 80 Kilometer nordwestlich von Phuket. Die Gruppe wurde zum Maritimen Nationalpark erklärt, und die thailändischen Behörden bemühen sich sehr, die Unberührtheit der Inseln trotz
steigender Besucherzahlen zu bewahren. Innerhalb der Inselgruppe gibt es die besten Tauchgründe Thailands.
Die Tauchmöglichkeiten reichen vom Besuch wunderschöner Korallen-Gärten bis zum abenteuerlicheren Drift-Tauchen in starker Strömung. Das Asia Magazine (Ausgabe vom 18. Oktober 1991) gab das folgende Urteil über die Similan-Inseln ab: "Jeder Taucher hat seine speziellen Lieblingsgegenden, aber kaum einer wird bezweifeln, dass die
Similans... zu den besten gehören. In der Hauptsaison zwischen November und April liegen die Sichtweiten bei bis zu 30 Metern, und es offenbart sich eine Wunderwelt zwischen riesigen, von Korallen bewachsenen Felsblöcken, die bis zu einer Tiefe von 27 Metern... übereinander geschichtet sind."
Ko Huyong, die südlichste Insel der Similan-Gruppe, besitzt einen herrlichen Korallen-Garten in 7 bis 14 Metern Tiefe. Der Garten setzt sich aus zahlreichen Arten weicher und harter Korallen zusammen und es gibt große Schwärme
kleiner, bunter Korallenfische. An dieser Stelle gibt es oft Sichtweiten von mehr als 30 Metern und nur eine geringe Strömung; sie gilt als eine besonders sichere Tauchstelle.
Ein weitläufiges Riff liegt vor einer anderen südlichen Insel des kleinen Archipels, und es gibt dort wenigstens vier unterschiedliche Tauchgründe. Eine dieser Stellen reicht bis zu einer Tiefe von 25 Metern. Es gibt dort große Felsen mit einer interessanten Kontur, sowie besonders große Fischschwärme. An einer anderen Stelle des Riffs
ist ein ausgezeichneter Tauchgang bis in 20 Meter Tiefe möglich; zwischen kleineren Lava-Felsen sieht man farbenprächtige See-Anemonen und weiche Korallen, sowie Muränen und rote See-Barsche. Die Sichtweiten liegen selten unter, oft aber bei über 30 Metern. An dieser Stelle gibt es oft eine starke Strömung, so dass sie für Drift-Tauchgänge gewählt wird. |