Phayao am Rande des Kwan Phayao

  
Die kleine Provinzhauptstadt liegt am Rande des Kwan Phayao, einem 24 Quadratkilometer großen See. In der Regenzeit schwillt der See derart an, dass viele Felder in der näheren Umgebung der Stadt „Land unter“ melden. Der flache See ist überzogen von vielen Wasserhyazinthen und reich an Fischen und kleinen Krebsen. Viele kleine Straßenlokale rund um den See laden zum Essen und Verweilen ein. Der Wat Si Khom Khan liegt nördlich der Stadt am Ufer des Sees. In einer riesigen Tempelhalle sitzt ein über 400 Jahre alter 17 Meter hoher Buddha. In einem Statuengarten sind Darstellungen der Hölle, Statuen Buddhas, Dinosaurier und andere fremdartige Wesen versammelt. Ein vielleicht etwas kitschig wirkendes, aber doch trotzdem sehenswertes Ensemble. Ein neuer Tempel hingegen, südlich des Wat Si Khom Khan, zeichnet sich durch geschmackvolle Innenmalereien aus. Vor allem in der Abenddämmerung hat man von seiner Seeterrasse aus einen entspannenden Ausblick auf die in der Ferne liegenden Berge. Erwähnenswert ist noch der Bergstamm der Thai Lue von Chiang Kham und Chiang Muan. Vor einigen Jahrzehnten kamen sie aus dem Königreich Sib Song Panna nach Thailand. Schöne, modern verarbeitete handgewebte Seide und Baumwolle kann in ihren Dörfern erworben werden. 

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