Ko Samui das beliebte Ferienparadies

   

Wetter     Lamai Strand    Chaweng Strand     Coen Mon Strand    Big Buddha Strand 

  Bophut Strand    Maenam Strand    Hinta/Hinjai    Big Buddha   Coral Buddha  

Mumifizierter Mönch     Buddha Fußabdrücke     Zwei Chedis    Stierkämpfe    Wasserfälle

  

Die 247 km² große Insel Samui [Ko Samui], rund 500 km südlich von Bangkok, ist nicht nur die wichtigste touristische Attraktion der Surat-Thani-Provinz, sondern auch eine der fünf wichtigsten Reiseziele in ganz Thailand (zusammen mit Bangkok, Chiang Mai, Pattaya und Phuket).

Die fast runde Insel, deren größter Durchmesser 25 km beträgt, verfügt über zahlreiche schöne Strände und Buchten. Eine 50 km lange Ringstrasse führt in Küstennähe um die Insel.

Über viele Jahre hinweg war Ko Samui in erster Linie ein Reiseziel für Touristen der jüngeren Altersgruppe, die wenig Ansprüche an den Komfort stellten, so lange es nur billig war. Inzwischen sind aber nicht nur die früheren Besucher reifer geworden, sondern auch Ko Samui als Ferienziel. Mittlerweile gibt es auf der Insel zahlreiche Hotels der sogenannten internationalen Klasse.

Nach wie vor ist Ko Samui aber ein Reiseziel hauptsächlich für Touristen aus dem Westen. Der Anteil von Besuchern aus dem mittleren Osten oder aus alt- und neureichen asiatischen Nachbarländern wie Japan, Taiwan, Hongkong, Korea und Singapur liegt deutlich unter dem Prozentsatz, den diese Gruppen inzwischen in Pattaya und Phuket stellen.

Auf die Strand-Atmosphäre auf Ko Samui hat dies eindeutige Auswirkungen. Weniger als an anderen Stränden in Thailand fühlen sich weibliche Touristen aus dem Westen auf Ko Samui gehindert, ohne Bikini-Oberteil in der Sonne zu liegen oder zu baden - nicht zuletzt, weil es weniger neugierige Männer aus asiatischen Nachbarländern gibt.

Die besten Strände liegen an der nördlichen und östlichen Küste. Am beliebtesten und touristisch am weitesten entwickelt sind die Strände Chaweng und Lamai.

Abgesehen von den Stränden gehören zu den Attraktionen der Insel die Wasserfälle Hu Nam [Nahm Dog Hu Nahm] und Nah Müang [Nahm Dog Nah Müang], die phallische Felsformation Hinta Hinjai [zu deutsch Großvaterfelsen/Großmutterfelsen] am südlichen Ende der Lamai-Bucht und eine riesige sitzende Buddha-Statue [Pra Jai, auf deutsch wörtlich Großer Heiliger] auf dem Fan-Inselchen, das mit dem Big-Buddha-Strand über einen Damm verbunden ist.

Der Hauptort der Insel, Nathon, verfügt über einige Infrastruktur-Einrichtungen, die an den Stränden fehlen, hauptsächlich Banken und Telefonzellen für innerthailändische Ferngespräche.

 

Wetter

 
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Das Klima auf der Samui-Inselgruppe unterscheidet sich merklich vom Klima der anderen wichtigen thailändischen Touristenorte - weniger was die Temperaturen betrifft, als vielmehr mit Bezug auf die Niederschläge. Wenn fast überall in Thailand Regenzeit ist, während der europäischen Sommerferien von Juli bis September, regnet es auf Ko Samui und entlang der südthailändischen Ostküste nur selten und wenig. Juli, August und September sind deshalb auf Ko Samui Hochsaison.



In Pattaya (und im ganzen zentralen und nördlichen Thailand) ist der Himmel von Juli bis September normalerweise bedeckt, und es kommt zu heftigen Regenfällen. Noch unangenehmer ist diese Jahreszeit auf Phuket (und entlang der südthailändischen Westküste). In dieser Zeit kann man auf Phuket an den wesentlichen Stränden (Patong, Kata, Karon) nicht mal im Meer baden. In der starken ablandigen Strömung während dieser Monate ertrinken um Phuket jährlich mehrere Menschen, die trotz der überall wehenden roten Warnfahnen im Meer baden.

Dafür, dass auf Samui während der Zeit von Juli bis etwa Mitte Oktober Schönwetter ist, sind hier normalerweise der November und die ersten Dezember-Wochen verregnet. Sonnig ist es meist erst wieder ab etwa Jahreswechsel. Da die Schönwetter-Periode aber auf Phuket schon Anfang November einsetzt, reisen Urlauber, die, ohne sich vorher informiert zu haben, schon Anfang Dezember auf Ko Samui eintreffen, in großer Zahl nach Phuket weiter.

 

Lamai Strand

 
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Der Lamai-Strand [Had Lamai] ist der seit längster Zeit entwickelte touristische Strand auf Ko Samui. Allerdings hat ihm inzwischen, was die Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten betrifft, der Chaweng-Strand den ersten Rang abgelaufen. Der Grund ist hauptsächlich darin zu sehen, dass die Bauherren großer Strandhotels am Chaweng-Strand mehr freie Grundstücke vorfanden. Denn während der Chaweng-Strand bis vor 20 Jahren fast unbewohnt war, gibt es am Lamai-Strand schon seit vielen Jahrzehnten ein Fischerdorf.

Lamai ist der Strandort auf Ko Samui mit dem am weitesten entwickelten Nachtleben. Besonderer Beliebtheit erfreut sich abends eine Art Marktplatz, auf dem ein permanenter Boxring errichtet wurde. Es werden Thai-Boxkämpfe gezeigt, an denen sich häufig auch westliche Kickboxer beteiligen.

Die Infrastruktur dieses Fischerdorfes hat sich aber in den vergangenen zwei Jahrzehnten völlig geändert. Inzwischen ist fast das ganze Dorf touristisch ausgerichtet. Was jedoch erhalten blieb, ist der dörfliche Charakter, der sich zum Beispiel in der vergleichsweise engen Bebauung am Lamai-Strand äußert.

 

Chaweng Strand

 
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Am Chaweng-Strand [Had Chaweng] gibt es sowohl luxuriöse als auch einfache Hotels. Die touristische Infrastruktur umfasst des weiteren Restaurants aller Kategorien, wobei sich zahlreiche einfache und bessere Gaststätten auf Meeresfrüchte spezialisiert haben.

Wie überall auf Ko Samui stammt das Publikum überwiegend aus dem Westen; das Durchschnittsalter dürfte dabei am Chaweng-Strand etwas höher liegen als an den anderen Stränden Ko Samuis, was sich daraus ergibt, dass die besseren Hotels an diesem Strand ein gesetzteres Publikum anziehen.

Überraschend beliebt ist an diesem Strand das Fallschirmsegeln,

bei dem der Sportler oder die Sportlerin an einen Fallschirm gebunden wird, der dann von einem Schnellboot in die Luft gezogen wird. Während das Fallschirm-Segeln in Pattaya eher das Image eines Vergnügens für Halbstarke hat, sind es am Chaweng-Strand sogar Frauen über 60, die sich den Strand am Fallschirm von oben betrachten. In vielen Fällen geht es dabei wohl eher um eine Mutprobe als um eine sportliche Leistung.

 

Choeng Mon Strand

 
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Der Choeng-Mon-Strand liegt etwa auf halbem Weg zwischen dem Chaweng-Strand und dem Big-Buddha-Strand. Es ist einer der ruhigsten Strände Ko Samuis.

 

Big Buddha Strand

 
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Der Big-Buddha-Strand (der offiziell Bangrak-Strand heißt) ist der östlichste von drei touristisch entwickelten Stränden an der Nordküste von Ko Samui. Wichtigste Attraktion des Strandes ist eine riesige Buddha-Statue.

 

Bophut Strand

 
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Der Bophut-Strand [Had Bophut] ist der mittlere von drei touristisch entwickelten Stränden an der Nordküste von Ko Samui. Am Strand zieht sich ein Fischerdorf entlang - etliche Ferienhotels sind in das Dorf integriert.

 

 

 

 

Maenam Strand

 
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Der Maenam-Strand ist der westlichste von drei touristisch entwickelten Stränden an der Nordküste von Ko Samui. Er ist der längste von den dreien.

   

Sehenswerts auf Ko Samui

 

Hinta/Hinjai

  
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Hinta/Hinjai (zu deutsch Großvaterfelsen / Großmutterfelsen) ist die von Thais (und japanischen und chinesischen Touristen) wahrscheinlich meistbesuchte Sehenswürdigkeit Samuis. Der Großvaterfelsen Hinta sieht so obszön aus, dass man fast annehmen sollte, er sei von einem zu Scherzen aufgelegten Bildhauer geschaffen worden. Die Einheimischen behaupten, der Felsen sei von der Natur so aufgestellt worden.

 

 

  

Big Buddha

  
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Der Big Buddha sitzt auf einer kleinen, dem Big-Buddha-Strand vorgelagerten Insel, die mit Ko Samui über einen Damm verbunden ist. Der Bangrak-Strand wird der großen Statue wegen auch Big-Buddha-Strand genannt - und unter diesem Namen, obwohl er nicht offiziell ist, wird er normalerweise in der Reiseliteratur geführt. Eine lange Treppe führt zu der Statue.

 

 

 

Coral Buddha

 
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Diese etwas verwitterte Buddha-Statue sitzt auf einem Podest nahe der Strasse vom Lamai-Strand nach Nathon, etwa 4 Kilometer südlich vom Lamai-Strand.

 

Mumifizierter Mönch 

 
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Diesen kann man im Wat Khunaram, ebenfalls nahe der Strasse vom Lamai-Strand nach Nathon, etwa 8 Kilometer südlich vom Lamai-Strand, besichtigen. Bei der Mumie handelt es sich um den Körper eines vormals reichen Samuianers, der im fortgeschrittenen Alter aller weltlichen Güter entsagt hat, um sich seinem spirituellen Wohlbefinden zu widmen. Er starb 1973 im Alter von 79 Jahren.

Ein paar Tage vor seinem Tod, so die Überlieferung, hat er seine Anhänger angewiesen, ihm einen Sarg zu bauen. Die Überlieferung behauptet weiter, dass der Leichnam des Mönchs, der genau an dem von ihm vorhergesagten Datum starb, sich schlichtweg "weigerte" zu verwesen. Es wurde deshalb ein gläserner Sarg gebaut, in dem der Leichnam bis heute ausgestellt ist.

Thais gilt der Umstand, dass der Leichnam des Mönchs sich, so die Überlieferung, ohne menschliches Zutun "weigerte" zu verwesen, als buddhistisches Wunder - oder vielmehr als Beweis dafür, dass durch buddhistische Selbsterkenntnis, auf dem Weg der Meditation, jedes Naturgesetz besiegt werden kann.

Von allen hier aufgelisteten Attraktionen ist der mumifizierte Mönch wahrscheinlich diejenige, die den meisten Touristen am intensivsten in der Erinnerung bleibt. Vielleicht liegt es an der makabren Komponente, dass hier der Leichnam eines Menschen, der vor über 20 Jahren gestorben ist, als Attraktion ausgestellt ist. Und: wer hat eigentlich vorher jemals eine Mumie gesehen? Nach meiner Ansicht  sieht der Leichnam, obwohl völlig verledert, noch überraschend menschlich aus - so menschlich, dass man sich, wenn man ihn eine Zeitlang betrachtet, in das Gegenüber hineinversetzen kann - was einem bei einer bildhauerischen Darstellung sehr viel schwieriger fallen dürfte.

Da es sich bei dem mumifizierten Mönch um eine buddhistische Pilgerstätte handelt, wird für die Besichtigung selbstverständlich kein Eintritt verlangt. Es steht jedoch deutlich sichtbar eine Glaskiste für Spenden bereit. Von Besuchern wird erwartet, dass sie sich in ein Gästebuch eintragen. Fotografieren ist nicht erwünscht, doch bekommt jeder Besucher eine Fotografie ausgehändigt (unabhängig davon, ob gespendet wurde).

 

Buddha-Fußabdrücke

 
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Die Fußabdrücke befinden sich auf dem Hügel des Laem Set (Set-Kaps) an der Südküste Ko Samuis. Es handelt sich dabei um reich verzierte symbolische Fußabdrücke, deren religiöse Bedeutung darin besteht, auszudrücken, dass die Lehre Buddhas auch bis hierher vorgedrungen ist.

 

Zwei Chedis

 
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Die zwei Chedi, der Khao Chedi und der Chedi Laem Sor, stehen auf dem Hügel Laem Sor (Sor-Kaps) an der Südküste Samuis.

 

Stierkämpfe

 
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Zu den originellsten Touristen-Attraktionen auf Ko Samui gehören Stierkämpfe. Im Gegensatz zu den spanischen Stierkämpfen tritt hier Stier gegen Stier an. Auf Ko Samui werden Stierkämpfe nur an besonderen Festtagen abgehalten, etwa am Neujahrs-Tag und während des Songkran-Festes vom 13. bis 15. April (Stierkämpfe gibt es jede Woche in Hat Yai).

Die Stiere werden vor dem Kampf mit Blumenbändern und dergleichen geschmückt, wie man das bis vor einigen Jahrzehnten ja auch noch in Deutschland mit Festochsen gemacht hat. Vor dem Kampf werden die Stiere mit Weihwasser gesegnet. An Kampftagen gibt es normalerweise ein Match am Morgen und eines am Nachmittag.

 

Wasserfälle

 
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In ganz Thailand wird stets viel Aufhebens um Wasserfälle gemacht, auch wenn diese im Vergleich zu Wasserfällen in den Alpen oder sogar im Schwarzwald nichts Besonderes sind. Das Aufheben, das die Einheimischen um ihre Wasserfälle machen, beweist aber, dass die Thais, trotz industriellem Fortschritt und der damit verbundenen Zerstörung der Umwelt, ein Volk von Naturliebhabern sind. Touristische Ziele sind auf Samui die Wasserfälle Hu Nam und Nah Müang.

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