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Ayutthaya die ehemalige Hauptstadt |
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Die historische Stadt Ayutthaya, 72 km nördlich von Bangkok, war die Hauptstadt Thailands (oder vielmehr Siams, wie das Land bis 1946 hieß) für 417 Jahre. Heute ist sie eine der touristisch wichtigsten Attraktionen des Landes. Viele historische Ruinen und Kunstgegenstände können in der Stadt besichtigt werden.
Ayutthaya wurde im Jahre 1350 zur Hauptstadt des neuen aufstrebenden siamesischen Königreichs, nachdem es zuvor nur eine kleine Handelsstadt gewesen war. Während Ayutthaya die Hauptstadt Siams war, regierten 33 Könige verschiedener Dynastien das Land und die Stadt. Sie machten Ayutthaya zu einer Stadt, die für die längste
Zeit ihrer Existenz um einiges größer war, als irgendeine Stadt in Europa, und die bisweilen an den Glanz des alten Rom heranreichte. Im Jahre 1767 wurde die Stadt von den Burmesen erobert und völlig zerstört.
Ayutthaya ist heute eine faszinierende Ansammlung großartiger Ruinen, und kein Thailand-Besucher mit auch nur dem geringsten Interesse an Kultur oder Geschichte sollte sich einen Besuch in Ayutthaya entgehen lassen. |
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Weitere Sehenswürdigkeiten: |
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| •Wat Phra Si Sanphet |
•Wat Panan Choeng |
| •Vihara Phra Mongkol Bopitr |
•Wat Suwan Daram |
| •Wat Na Phramane |
•Chandra-Kasem-Palast |
| •Nationalmuseum |
•Elefanten-Kral |
| •Wat Phra Mahathat |
•Khun Phaens Haus |
| •Wat Ratburana |
•Touren |
| •Chedi Phu Khao Thong |
•Flusskreuzfahrten |
| •Wat Yai Chai Mongkol
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Der alte Palast |
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Der Palast war in seiner ursprünglichen Form von König Ramatibodi (regierte 1350-1369) erbaut worden, dem König der Stadt U Thong, der seinen Regierungssitz nach Ayutthaya verlegte. Während der Regierungszeit von König
Trailok (1448-1487) und späterer Könige wurden einige neue Gebäude dem Palast hinzugefügt, einschliesslich des Wat Phra Si Sanphet. Wichtige Gebäude des Komplexes waren die Vihara Somdet, der Sanphet-Prasat, der Suriyat-Amarin-Pavillon, der Chakrawat-Phaichayon-Pavillon, der Banyon-Ratanat-Pavillon und das Tri-Muk-Gebäude. Die gesamte Anlage wurde im Jahre 1767 bis auf
die Ziegelfundamente und ein paar Torbögen und Mauern zerstört. Das Tri-Muk-Gebäude, ein Holz-Bauwerk mit einem Ziegelfundament, wurde auf Befehl von König Chulalongkorn (Rama V, regierte 1868-1910) im Jahre 1907 wieder aufgebaut.
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Nationalmuseum Chao Sam Phaya |
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Das Museum ist in der Rojana Road, gegenüber der Stadtmauer. Aufbewahrt werden dort verschiedene antike bronzene Buddha-Statuen, berühmte geschnitzte Bildtafeln und eine Reihe buddhistischer Altare. Ein Behältnis im Thai-Pavillon enthält Reliquien Buddhas und Kunstobjekte aus über 500 Jahren. Das Museum hat auch eine große Sammlung an
alten einheimischen Geräten. Es ist täglich außer am Montag und Dienstag geöffnet.
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Wat Phra Si Sanphet |
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Dieses Wat war der Königstempel innerhalb des Grundstücks des Königspalastes, mit einer Stellung, die der des Smaragd-Buddha-Tempels auf dem Grundstück des alten Königspalastes in Bangkok entsprach. Im Jahre 1500 wurde auf Befehl von König Ramatipodi II für dieses Wat eine 16 m
hohe stehende Buddha-Statue gegossen. Die Statue war mit 170 kg Gold geschmückt. Im Jahre 1767 setzten die Burmesen den Tempel in Brand, um dadurch das Gold der Statue einzuschmelzen, wobei Tempel und Statue gänzlich zerstört wurden.
Ganz in der Nähe befinden sich drei Chedis in ceylonesischem Stil, die ursprünglich im 15. Jahrhundert gebaut wurden, und in denen die Aschen von drei Ayutthaya-Königen aufbewahrt werden. Die drei Chedis sind im Jahre 1956 wiederaufgebaut worden.
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Vihara Phra Mongkol Bopitr |
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Die wichtigste Buddha-Statue hier ist eine von Thailands größten Bronze-Statuen. Die Vihara wurde zerstört, als die burmesische Armee Ayutthaya im Jahre 1767 niederbrennte, und im Jahre 1956 im ursprünglichen Stil neu erbaut.
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Wat Na Phramane |
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Wat Na Phramane ist ein erst vor kurzer Zeit erneuerter wichtiger Tempel aus dem 13. Jahrhundert, der gegenüber vom alten Königspalast liegt. Die interessantesten Objekte dort sind die Haupt-Buddhastatue, die in königlichem Gewand dekoriert ist, und, in
einer kleinen Vihara, eine Statue aus schwarzem Stein.
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Wat Phra Mahathat |
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Dieses Wat an der Ecke von Chee Kun Road und Naresuan Road wurde im Jahre 1384 von König Ramesuan (regierte zweimal, 1369-1370, 1388-1395) erbaut, als er zwischen seinen zwei Amtsperioden Mönch war. Das wichtigste Bauwerk dieses Wats war ursprünglich ein hoher
Prang (Pagode im Khmer-Stil), der von den burmesischen Invasoren allerdings zerstört wurde. Als die thailändische Regierung alle Ayutthaya-Ruinen im Jahre 1956 renovieren ließ, wurde bei der Pagode eine vergrabene Schatzkiste mit zahlreichen Wertgegenständen gefunden. Darunter waren auch eine Reliquie Buddhas in einer goldenen Urne, einige goldene Buddha-Statuen
verschiedener Größe und andere Gegenstände aus Gold, die mit Rubinen und Kristall geschmückt sind. Diese Objekte befinden sich jetzt in Bangkoks Nationalmuseum.
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Wat Ratburana |
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Wat Ratburana liegt gegenüber vom Mahathat-Tempel und kann als dessen Zwilling angesehen werden. Es ist der wichtigste Tempel, der von König Boromaraja II (regierte 1424-1448), des 7. Ayutthaya-Königs, erbaut wurde, und zwar an der Stelle, an der die sterblichen Überreste des
Bruders des Monarchen eingeäschert worden waren. Während der Restaurierung im Jahre 1958 wurden viele historische Wertgegenstände in den Ruinen gefunden, einschliesslich königlicher Regalien aus Gold und Juwelen, antiker Schmuckstücke bester Verarbeitung, und mehrerer goldener Buddha-Statuen.
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Chedi Phu Khao Thong |
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Dieser Chedi ist etwa 80 m hoch und liegt an Ayutthayas nördlichem Stadtrand. Angeblich wurde die Pagode ursprünglich im burmesischen Stil vom burmesischen König Bhueng Noreng erbaut, um die erste burmesische Invasion im Jahre 1569 zu feiern. Als Ayutthayas Unabhängigkeit von König Naresuan im Jahre 1584 wiederhergestellt worden war, wurde die Pagode im Thai-Stil
umgebaut. Im Jahre 1956 ließ die Regierung auf der Spitze der Pagode einen goldenen Ball von 2,5 kg Gewicht anbringen. Anlass war das 2.500. Jubiläum der buddhistischen Religion.
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Wat Yai Chai Mongkol |
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Dieses Wat, das auch unter dem Namen Chao Phaya Thai bekannt ist, befindet sich nur eine kurze Entfernung außerhalb der Stadtmauern Ayutthayas. Es wurde für Meditationszwecke von König Ramatibodi, dem ersten Herrscher Ayutthayas, im Jahre 1357 erbaut. Im Jahre 1592, nachdem
König Naresuan den burmesischen Kronprinzen in einem Duell auf Elefanten besiegt hatte, erbaut er auf dem Tempelgelände einen großen Chedi von der selben Höhe wie die Pagode Phu Khao Thong, die zuvor von den burmesischen Eroberern errichtet worden war. Die Ruinen der massiven Pagode sind von weither sichtbar.
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Wat Panan Choeng |
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Wat Panan Choeng, ein Tempel auf der Flussbank, war im Jahre 1324 erbaut worden, 26 Jahre bevor Ayutthaya Hauptstadt des neuen siamesischen Königreichs wurde. Ein goldener sitzender Buddha, 19m hoch, erfreut sich der Verehrung von Gläubigen im
ganzen Land.
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Wat Suwan Daram |
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Wat Suwan Daram ist ein Königs-Tempel der Chakri-Dynastie, die inzwischen seit über 200 Jahren den Thron innehat. Das Original-Bauwerk, das aus der Ayutthaya-Epoche stammt, wurde schön renoviert. Geschnitzte Säulen stützen das Dach. Auf den Innenwänden sieht man wunderschöne
Wandmalerei.
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Chandra-Kasem-Palast |
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Der Chandra-Kasem-Palast wurde während der Regierungszeit von König Maha Tammaraja, dem 17. Ayutthaya-Monarchen, erbaut, und er diente zunächst als Wohnsitz für seinen Sohn, Prinz Naresuan. Während Maha Tammaraja von den Burmesen auf
dem siamesischen Thron eingesetzt worden war, nachdem er diesen geholfen hatte, in Ayutthaya im Jahre 1569 einzumarschieren, gelang es seinem Sohn, König Naresuan, nicht nur, die Unabhängigkeit Siams wiederherzustellen, sondern auch ein Staatsgebiet zu erobern, das um einiges größer war als das Staatsgebiet des gegenwärtigen Thailand. Naresuans Reich schloss das heutige
Laos und Kambodscha, sowie Teile des heutigen Burma und Malaysia ein. Wie andere Gebäude Ayutthayas wurde der Palast während der zweiten burmesischen Invasion im Jahre 1767 niedergebrannt. König Mongkut (Rama IV, regierte 1851-1868) aus der gegenwärtigen Chakri-Dynastie ordnete die Rekonstruktion des Palastes an und nutzte ihn später als Wohnsitz während seiner
gelegentlichen Besuche in Ayutthaya.
Inzwischen ist der Palast ein Museum, geöffnet täglich außer am Montag und Dienstag von 9:00 bis 16:00.
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Elefanten-Kral |
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Dieser Kral, der von den Einheimischen "Paniad" genannt wird, diente in historischer Zeit dazu, wilde Elefanten gefangenzuhalten. Es ist eine weiträumige Anlage, die mit massiven Teak-Stämmen abgesichert ist. Der Kral wurde zum letzten Mal im Mai 1903, während König Chulalongkorns Regierungszeit, für eine Demonstration vor königlichen Gästen benutzt.
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Khun Phaens Haus |
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Khun Phaens Haus im Thai-Stil steht in der Nähe der Vihara Phra Mongkol Bopitr. Das Haus entspricht genau der Beschreibung eines Hauses in einem beliebten thailändischen literarischen Werk.
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Touren |
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Die Ruinen der alten thailändischen Hauptstadt Ayutthaya können gut an einem Tag von Bangkok aus besucht werden. Auf dieser Ganztages-Tour sollte auch der königlichen Sommer-Residenz in Bang Pa-in ein Besuch abgestattet werden.
Ayutthaya und Bang Pa-in liegen wie Bangkok am Fluss Chao Phaya. Ein Besuch beider Orte kann deshalb auch mit einer Flusskreuzfahrt auf dem Chao Phaya mit dem Luxusschiff Oriental Queen kombiniert werden (ein Weg mit der Oriental Queen, ein Weg mit dem Bus).
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Flusskreuzfahrten |
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Das wahrscheinlich hochwertigste touristische Programm, das für Bangkok und Umgebung angeboten wird, sind zweitägige Flusskreuzfahrten zwischen Bangkok und Bang Pa-In (mit einem Abstecher nach Ayutthaya) auf drei Reisbarken, die zu schwimmenden Luxushotels umgebaut wurden - Mekhala 1, Mekhala 2 und Mekhala 3.
Die Ausflugsfahrten zwischen Bangkok und Bang Pa-In (mit einem Abstecher zum Besuch der Ruinen von Ayutthaya) schließen jeweils eine Übernachtung ein. Dazu legen die Barken an einem Wat am Chao-Phaya-Ufer (Wat Kai Tia) an, das am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang besichtigt wird (Sonnenaufgang ist die geschäftigste Zeit rund um die thailändischen Wats, da die Mönche zu
dieser Zeit die Gaben der Gläubigen entgegennehmen.) Die Fahrten sind sehr geruhsam, zumal die Barken nur mit 6 bis 10 Kajüten ausgerüstet sind - alle mit eigener Dusche und Toilette.
Bei den Mekhala-Exkursionen gibt es die Möglichkeit, entweder mit dem Schiff abzufahren und dem Minibus nach Bangkok zurückzukehren, oder zunächst mit dem Minibus nach Ayutthaya zu fahren und mit dem Schiff nach Bangkok zurückzukehren.
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